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	<description>REISE &#124; SPANIEN</description>
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		<title>Spanien: Sommer in den Pyrenäen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 01:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es muss nicht immer Strand und Meer sein. Auch nicht in Spanien, das gleich hinter der Schweiz zu den gebirgigsten Ländern des Kontinents zählt. 


Die spanische Seite der Pyrenäen, die so genannte Sonnenseite, umfasst die drei Autonomiegemeinschaften Navarra, Aragonien und Katalonien. Hier befinden sich auch die höchsten Gipfel des Bergmassivs wie die Dreitausender Montes malditos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/10566.es-pyre2.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_10566.es-pyre2.jpg' alt='10566.es-pyre2.jpg' /></a><b>Es muss nicht immer Strand und Meer sein. Auch nicht in Spanien, das gleich hinter der Schweiz zu den gebirgigsten Ländern des Kontinents zählt. </b><br />
<span id="more-24"></span></p>
<p>
Die spanische Seite der Pyrenäen, die so genannte Sonnenseite, umfasst die drei Autonomiegemeinschaften Navarra, Aragonien und Katalonien. Hier befinden sich auch die höchsten Gipfel des Bergmassivs wie die Dreitausender Montes malditos mit dem Aneto, Tres Sorores und Posets. Hier regiert die Natur: Wälder, Berge und Täler, Steilhänge, auf denen Gämsen heimisch sind, gewaltige Granit- und Kalksteinformationen, schroffe Schluchten, Steilwände, kahle Berghänge, aber auch üppig bewachsene Bergwiesen, die im Sommer in allen Farben leuchten.
</p>
<p>
Die spanische Seite der Pyrenäen, die so genannte Sonnenseite, umfasst die drei Autonomiegemeinschaften Navarra, Aragonien und Katalonien. Hier befinden sich auch die höchsten Gipfel des Bergmassivs wie die Dreitausender Montes malditos mit dem Aneto, Tres Sorores und Posets. Hier regiert die Natur: Wälder, Berge und Täler, riesige Steilhänge, auf denen Gämsen heimisch sind, gewaltige Granit- und Kalksteinformationen, schroffe Schluchten, Steilwände, kahle Berghänge, aber auch üppig bewachsene Bergwiesen, die im Sommer in allen Farben leuchten. In den hoch gelegenen Regionen finden sich schroffe, gigantische Felsformationen und klare Bergseen. In den unteren Landstrichen dominieren Felder und Wiesen sowie riesige Buchen-, Tannen- und Kiefernwäldern und ausgedehnte Weiden.
</p>
<p>
Besonders bekannt sind die zwei großen von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit ernannten Nationalparks: Zum einen der Nationalpark Ordesa y el Monte Perdido in Aragonien mit seinen steil aufragenden Gipfeln und fast senkrecht abfallenden Felswänden, zahlreichen Wasserfällen und herrlichen Wäldern, durch die Wanderwege hinaufführen in die schroffe und karge Berglandschaft. Ausgangspunkt für Wanderungen in den Nationalpark ist das pittoreske Bergdorf Torla, das idyllisch inmitten der Berggipfel gelegen ist.
</p>
<p>
Zum anderen: der Nationalpark Äiguestortes  i Estany de Sant Maurici in Katalonien mit dem romantisch zwischen den Bergen gelegenen See Sant Maurici. Dazu liebliche, sanfte Hänge und Täler, die einen reizvollen Kontrast bilden zu den gewaltigen Felsmassiven, die auch hier bis zu 3.000 Meter aufragen. Wanderungen durch diese beiden Nationalparks und Aufstiege zu den höchsten Gipfeln des Massivs gehören zu den beliebtesten Sommeraktivitäten in den Pyrenäen. Überhaupt führen zahlreiche Wanderrouten durch die Pyrenäen und bieten die Möglichkeit, nicht nur die Natur, sondern auch die pittoresk gelegenen Dörfer und Gemeinden zu entdecken, von denen zahlreiche bereits verlassen waren und nun insbesondere für die Sommerfrischler wieder belebt werden. Nicht zu vergessen die Kulturschätze, die viele der Pyrenäendörfer bergen, wie die von der UNESCO als Kulturdenkmal der Menschheit deklarierten romanischen Kirchen des Boí-Tals.
</p>
<p>Foto: Hans-Werner Nees<br />
<i>(ecada/Jan Noy)</i></p>
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		<title>Spanien: Strände wie Gold</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 01:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Naturbelassen, weit, von Dünen gesäumt und selbst im Sommer nur selten überlaufen: die Strände auf dem spanischen Festland sind ein ideales Terrain für Sonnenanbeter. 

Der Süden Andalusiens
Tiefe Senken, die zwischen riesigen Dünenbergen entstehen, bewachsen mit sattgrünen Büschen und Bäumen, die nach und nach wieder unter den Sandmassen verschwinden: Am Rand von Matalasca?as, dem grö&#946;ten Badeort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/9571.ee.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_9571.ee.jpg' alt='9571.ee.jpg' /></a><b>Naturbelassen, weit, von Dünen gesäumt und selbst im Sommer nur selten überlaufen: die Strände auf dem spanischen Festland sind ein ideales Terrain für Sonnenanbeter. </b><br />
<span id="more-23"></span></p>
<p><b>Der Süden Andalusiens</b><br />
Tiefe Senken, die zwischen riesigen Dünenbergen entstehen, bewachsen mit sattgrünen Büschen und Bäumen, die nach und nach wieder unter den Sandmassen verschwinden: Am Rand von Matalasca?as, dem grö&#946;ten Badeort der Provinz Huelva, kann man sich auf angelegten Holzstegen durch eine einzigartige Dünenlandschaft wandern. Besonders am Abend fasziniert das Spiel des Lichtes, wenn die untergehende Sonne den Sand golden färbt und die Wellen des Atlantiks leuchtend rot schimmern. </p>
<p><b>Costa de La Luz</b><br />
Über die wei&#946;e Hafenstadt Cádiz geht es an der Küste des Lichtes entlang in Richtung Tarifa. Hier liegt der weiße Strand von Bolonia, dessen Dünen von Dünengräsern und Disteln bewachsen sind. Nichts anzuhaben scheint der Wind den römischen Ruinen von Baelo Claudia, die unweit des Strandes seit fast 2.000 Jahren hinaus auf das Blau des Meeres blicken. Der Besuch der in den Jahren 41-54 nach Christus unter Kaiser Claudius gegründeten Stadt ist ein Muss. Sehenswert: die Ruinen des Kapitols, der Thermen und des Amphitheaters. </p>
<p><b>Die Küste von Almería</b><br /> <br />
Vom Atlantik zum Mittelmeer: Über die Costa del Sol, Málaga und Almería, erreicht man das Naturschutzgebiet des Cabo de Gata an der Küste von Almería. Kurz vor jener geschützten Küstenregion liegt der kleine Badeort San José mit seinen weißen Sanddünen. Selbst im Hochsommer ist dieses Strandgebiet kaum überfüllt, kann man sich doch herrlich zwischen den mit Dünengras bewachsenen Sandhügeln verlaufen und ein verstecktes Sonnenplätzchen finden. Ohnehin finden sich hier viele endlose, nur über Schotterpisten erreichbare Strände, ideal für kleinen Robinsonaden und romantische Abenteuer. </p>
<p><b>Die Mittelmeerküste</b><br />
Guardamar la Segura ist noch immer ein Geheimtipp, weswegen hier vor allem spanische Urlauber anzutreffen sind. Sie wissen, warum: Nicht nur der lang gezogene Strand des Ortes an der Costa Blanca und das nahe gelegene Elche mit seinen berühmten, von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärten Palmenhainen verleihen diesem Fleckchen in der Provinz Alicante ein ganz besonderes Flair. Am Ende des Ortes beginnt eine beeindruckende Dünenlandschaft, an die kilometerlange und bis zu 60 Meter breite Sandstrände anschließen. Hinter den Dünen beginnt ein dichter Waldgürtel aus Pinien, der den Einheimischen und Urlaubern als schattiges Naturerholungsgebiet dient. Hier kann man zudem die Ruinen eines vor wenigen Jahren entdeckten phönizischen Hafens und einer maurischen Festungsanlage bewundern.<br />
<br /> <font size="1"> Foto: Hans-Werner Nees </font><br /><i>(ecada/Paul Balthasar)</i></p>
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		<title>Andalusien: Unberührte Natur</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 01:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Biosphärenreservat und Weltkulturerbe der Menschheit: Das am Guadalquivir-Delta gelegene einzigartige Ökosystem &#8220;Coto de Doñana&#8221; ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Europas. Unberührte Strände, Fossile und Wanderdünen, die Cotos, die Vera, Marschland, Galeriewälder &#8211; die verschiedenen Ökosysteme Doñanas bieten eine ungeheure Vielfalt an Flora und Fauna. 


Der Übergang von den unberührten, vom Wind erodierten Stränden zur Vera [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/9963.andalus1.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_9963.andalus1.jpg' alt='9963.andalus1.jpg' /></a><b>Biosphärenreservat und Weltkulturerbe der Menschheit: Das am Guadalquivir-Delta gelegene einzigartige Ökosystem &#8220;Coto de Doñana&#8221; ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Europas. Unberührte Strände, Fossile und Wanderdünen, die Cotos, die Vera, Marschland, Galeriewälder &#8211; die verschiedenen Ökosysteme Doñanas bieten eine ungeheure Vielfalt an Flora und Fauna. </b><br />
<span id="more-22"></span></p>
<p>
Der Übergang von den unberührten, vom Wind erodierten Stränden zur Vera oder dem subtropischen Gebiet der Galeriewälder, die vom unergründlichen Marschland umgeben sind, offenbart eine ebenso schöne wie von Kontrasten geprägte Landschaft. Die feinen Sandstrände von Doñana bilden den Lebensraum großer Gruppen von Küstenvögeln wie der Silbermöwe und der Seeschwalbe, zu denen im Winter die Meeresenten wie die Trauerente hinzukommen. Die Wachtürme, die sich in dieser unberührten Landschaft befinden, beherbergen Wanderfalken und Eulen.
</p>
<p>
Die Küstenwinde haben eine Landschaft von eigentümlicher Schönheit geformt. Sie besteht aus den Dünen, auf denen Wacholder und Pinienwälder wachsen. Hervorsticht der Cerro de los Ánsares, die höchste Düne Do?anas und Filmkulisse einiger Szenen des Hollywoodklassikers &#8220;Lawrence von Arabien&#8221;.
</p>
<p>
Cotos, die oasengleichen Inseln: In dem beständigsten Ökosystem der Doñana, das aus durch Mittelmeersträuchern und Heidekraut befestigten Sanddünen besteht, wachsen Eukalyptusbäume und Pinien, die unter anderem Luchsen, Hirschen und Kaiseradlern Schutz bieten. Vera wiederum wird die Grenze genannt, die die Cotos vom Marschland und dieses von den Dünen trennt. In diesen grünen Weiden findet man Korkeichen, die von Störchen, Fischreihern und Löfflern zum Nisten benutzt werden.
</p>
<p>
Das Marschland wandelt während der Jahreszeiten immer wieder sein Gesicht. Diese im Sommer trockene und rissige Ebene, die die Hälfte des Naturparks einnimmt, empfängt im Herbst, wenn sie von den ersten Regenfällen überschwemmt wird, Tausende Vögel aus Nord- und Mitteleuropa. Entlang von Bächen wie dem Arroyo de Rocinas wuchert der Tropenwald. Die beeindruckenden suptropischen Galeriewälder sind von bisweilen überbordender Pracht, dominiert von tiefsattem Grün, in dem exotische Pflanzen leuchtend blühende Akzente setzen. Aber auch für die Fauna ist der Tropenwald von unschätzbarem Wert, gibt er doch zahlreiche Vogelarten und bedrohten Tierarten wie etwa dem iberischen Luchs Lebensraum.<br />
<br /> <font size="1"> Foto: Hans-Werner Nees </font></p>
<p><i>(ecada/Paul Balthasar)</i></p>
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		<title>Alicante: Die Nacht der Freudenfeuer</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 01:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr zelebrieren die Stadt Alicante und weitere Ortschaften im Süden der Region Valencia die Magie des Feuers am Tag des Heiligen Johannes. Hogueras nennen sie das Fest, die alljährlichen Feierlichkeiten dauern vom 20. bis zum 24. Juni und gehen unmerklich über in eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen.


Keine Angst vor lauten Tönen: Ohrenbetäubend knallt und donnert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/10536.hoguera1.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_10536.hoguera1.jpg' alt='10536.hoguera1.jpg' /></a><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/10538.hoguera3.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_10538.hoguera3.jpg' alt='10538.hoguera3.jpg' /></a><b>Jedes Jahr zelebrieren die Stadt Alicante und weitere Ortschaften im Süden der Region Valencia die Magie des Feuers am Tag des Heiligen Johannes. Hogueras nennen sie das Fest, die alljährlichen Feierlichkeiten dauern vom 20. bis zum 24. Juni und gehen unmerklich über in eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen.</b><br />
<span id="more-19"></span></p>
<p>
Keine Angst vor lauten Tönen: Ohrenbetäubend knallt und donnert es täglich vor dem Mittagessen vom 20. bis zum 24. Juni bei den so genannten mascletá, den rhythmischen valencianischen Knallkörperkonzerten. Nachts steigt spektakuläres Feuerwerk in den mediterranen Sommerhimmel. Und in der Nacht des 24. Juni folgt endlich das große Feuer. All jene riesigen Pappmaché-Figuren, die Nachbarschaftsvereine über das gesamte Jahr hinweg von Künstlern anfertigen ließen und die das Publikum tagelang amüsiert haben, gehen jetzt in Flammen auf &#8211; die so genannte Cremá beginnt.
</p>
<p>
Mehr als hundert über die Stadt verteilte Figuren brennen lichterloh. Und die Zuschauer erschaudern verzückt, jubeln freudestrahlend und applaudieren, berauscht vom Anblick der lodernden Kunstwerke, so vergänglich wie das Leben selbst.
</p>
<p><b>Blumenteppiche für die Königinnen </b><br />
Der Festkalender steht fest. So werden am 20. die karikaturistischen Figuren auf den Straßenkreuzungen aufgestellt. Dann ist es an Publikum und Jurys, die präsentierten Kunstwerke zu prämieren. Tags darauf geht es nicht weniger bunt zu, wenn die Fest-Königinnen samt Gefolge in Prachtgewändern und begleitet von lautstarker Musik in die Stadt einziehen. Am 22. dann verzieren Männer die Fassade des Rathauses mit den Blumen, die die Feiernden ihrer Schutzheiligen als Geschenk darbringen: ein meterhoher Blumenteppich entsteht. Dabei handelt es sich um Spaniens traditionsreichste Blumengabe, die so genannte ofrenda de flores, die es auch bei vielen anderen Festen gibt.
</p>
<p>
Während die einen in der Nacht der Nächte dem Feuer zuschauen, nehmen andere im Wasserstrahl der allerorts präsenten Feuerwehrmänner das traditionelle Bad, banyá genannt. Kulinarische Spezialitäten gibt es auch: Allen voran die mit Thunfisch und Zwiebeln gebackene pizza-ähnliche coca en tonyina. Ebenso beliebt sind gewürzte Feigen zu Wein oder dem Anislikör paloma. Kontakt mit den Einheimischen ist garantiert, denn bei diesem Partymarathon ist jeder willkommen, der mitfeiern möchte.
</p>
<p><i>(ecada/Alexander Bagnioli)</i></p>
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		<title>La Gomera: Die Insel des ewigen Frühlings</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 01:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nach La Gomera will, muss erst einmal nach Teneriffa. Von dort aus geht es mit dem Schiff oder kleinen Regionalflugzeugen weiter. Ist etwas umständlich, doch der Aufwand lohnt.


Seit 1999 besitzt auch die drittkleinste Insel der Kanaren, nur El Hierro und Graciosa sind kleiner, einen eigenen Flughafen. Der aber ist für internationalen Flugverkehr nicht ausgelegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/10096.lagomera1.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_10096.lagomera1.jpg' alt='10096.lagomera1.jpg' /></a><b>Wer nach La Gomera will, muss erst einmal nach Teneriffa. Von dort aus geht es mit dem Schiff oder kleinen Regionalflugzeugen weiter. Ist etwas umständlich, doch der Aufwand lohnt.</b><br />
<span id="more-18"></span></p>
<p>
Seit 1999 besitzt auch die drittkleinste Insel der Kanaren, nur El Hierro und Graciosa sind kleiner, einen eigenen Flughafen. Der aber ist für internationalen Flugverkehr nicht ausgelegt. Weswegen Besucher nach wie vor den der Insel nächst gelegenen Flughafen Teneriffa Süd ansteuern und von dort aus per Taxi oder Bus zum gut 20 Kilometer entfernten Fährhafen Los Christianos gelangen. Von dort geht es nach San Sebastian de La Gomera oder direkt nach Valle Gran Rey. Selbstverständlich kann man den Transfer auch mit dem Flugzeug bewältigen und lernt so den mutmaßlich unberührtesten Flughafen der Kanaren kennen. Er befindet sich bei Alajeró und wird nur für den Verkehr zwischen den La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria genutzt.
</p>
<p>
Einzigartig ist auch der Laurisilva genannte Lorbeerwald der Insel, zugleich der größte und älteste seiner Art weltweit. Gelegen im Nationalpark Garajonay, wurde er von der UNESCO zum Kulturgut der Menschheit erklärt. Ein Großteil der Pflanzen kommt nur auf der Insel vor, was seinen Grund in der besonderen Lage des Eilands hat, das seit Millionen von Jahren vom Festland isoliert ist. Im Besucherzentrum Juego de Bolas erfährt man in multimedialen Vorträgen viel über die Philosophie des Naturparks. Und der botanische Garten lädt zum entspannten Verweilen inmitten überbordender Flora ein.
</p>
<p>
Ebenso einzigartig ist die uralte Pfeifsprache El Silbo. Mit dieser Sprache verständigten sich die Einwohner über Täler hinweg. Seit einiger Zeit wird die weltweit nur auf La Gomera gepfiffene Sprache wieder an den Grundschulen gelehrt.
</p>
<p>
Eingebettet zwischen steil aufragenden Terrassenkulturen liegt das Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs. Dieses endet am berühmtesten Strand der Insel: Charco del Conde. Nach einer Legende war dies vor rund 500 Jahren einer der Hauptplätze der tragischen Liebe zwischen dem Grafen de la Gomera und der Prinzessin Iballa. Romantik pur: Wer einmal einen Sonnenuntergang an diesem herrlichen Flecken erlebt hat weiß, warum sich die unglücklich Verliebten hier trafen.
</p>
<p>
Das wunderschöne Licht der Sonne, das warme Wasser, der feinkörnige Sand und das zu allen Jahreszeiten frühlingshafte Klima verfehlte auch vor etwas mehr als drei Jahrzehnten seine Wirkung nicht, als Freaks und Hippies die Insel entdeckten und der Faszination des Valle Gran Rey erlagen. Und so sind Sonnenuntergänge noch immer für Einheimische, Zugereiste und Touristen ein besonderes Ereignis am Strand, der einst dem Grafen und der Prinzessin gehörte.
</p>
<p><i>(ecada/Fausto Bimbi)</i></p>
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		<title>Mallorca: Die große Nachtwanderung</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 01:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie gehören dazu wie Folklore und Fiestas: die zahlreichen Prozessionen und Wallfahrten, die insbesondere in den Monaten zwischen Mai und September zu Ehren der Schutzpatrone der einzelnen spanischen Regionen und Gemeinden stattfinden. Wer im Sommer auf Mallorca weilt, kann eine auf uralter Tradition gründende Wallfahrt miterleben.



Eingebettet in die dichten grünen Kiefern- und Pinienwälder liegt inmitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/10085.lluc2.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_10085.lluc2.jpg' alt='10085.lluc2.jpg' /></a><b>Sie gehören dazu wie Folklore und Fiestas: die zahlreichen Prozessionen und Wallfahrten, die insbesondere in den Monaten zwischen Mai und September zu Ehren der Schutzpatrone der einzelnen spanischen Regionen und Gemeinden stattfinden. Wer im Sommer auf Mallorca weilt, kann eine auf uralter Tradition gründende Wallfahrt miterleben.<br />
</b><br />
<span id="more-17"></span></p>
<p>
Eingebettet in die dichten grünen Kiefern- und Pinienwälder liegt inmitten eines tiefen Talkessels in idyllischer Ruhe der mächtige Klosterkomplex des Monasterio de Lluc. Für die Mallorquiner ist es der wichtigste Wallfahrtsort der Insel, birgt er doch die Figur der Schutzpatronin Mallorcas, der Heiligen Jungfrau von Lluc. Die Geschichte des Klosters geht zurück auf das 13. Jahrhundert, als die Christen nach vielen Versuchen die letzten maurischen Einwohner in der damals Al-Yibal genannten Gegend zwischen den höchsten Bergen der Insel geschlagen hatten.
</p>
<p>
Unzählige Legenden ranken sich um die kleine steinerne schwarze Marienfigur, die in den Tramuntana-Bergen um diese Zeit gefunden worden war. Zunächst wurde sie einer kleinen Dorfkirche untergebracht, war jedoch am nächsten Morgen bereits wieder verschwunden. Man entdeckte sie erneut an ihrem Fundort in den Bergen, woraufhin man ihr schlie&#946;lich dort eine Kapelle errichtete. In der kleinen Kapelle hinter dem Hauptaltar findet sich die 61 Zentimeter hohe Figur der Schutzpatronin.
</p>
<p>
Besonders beeindruckend, ja fast mystisch ist der Besuch in der spärlich beleuchteten Kirche am Vormittag, wenn der Gesang eines Knabenchores durch das Kirchengewölbe schallt. Au&#946;erhalb der Ferienzeiten gibt der Chor des angeschlossenen Jungeninternats täglich um elf Uhr ein kleines Konzert. Anschließend lohnt sich ein Spaziergang vom schönen Kreuzgang aus auf dem &#8220;Camí dels Misterís&#8221; hinauf zum Kalvarienberg, von wo aus sich ein traumhafter Blick über die Berglandschaft bietet.
</p>
<p>
Alljährlich machen sich Tausende von Wallfahrern und Wanderern am ersten Augustwochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Palma aus auf den 48 Kilometer langen Fu&#946;marsch hinauf in die Berge der Sierra de Tramuntana zum Heiligtum der Santa María von Lluc. Gestartet wird in der Calle Aragón in Palma in der Nähe der einstigen Bar Güell gegen 23 Uhr. Schon Stunden vorher füllen sich die umliegenden Straßen. Die Motive der Teilnehmer sind genauso vielfältig wie sie selbst. Während es für die einen ein alljährliches Ereignis ist mit hohem Unterhaltungswert ist, kommen andere aus sportlichen Motiven. Wieder andere genie&#946;en das besondere Ambiente dieser Wanderung durch die nächtliche Natur Mallorcas. Und viele sind aus religiösen Gründen dabei, lösen ein Versprechen gegenüber ihrer Schutzpatronin ein oder erbitten auf diese Weise ihren Segen.
</p>
<p>
Folkloregruppen spielen auf und die Menschen stehen auf den Balkonen der umliegenden Häuser oder schauen aus ihren Fenstern auf die Wanderer hinab. Die Wallfahrt hat bereits eine lange Geschichte, bestand sie bereits seit dem 14. Jahrhundert. Der Weg führt heutzutage zunächst auf ebener Strecke nach Marratxi, zu dessen Gemeinde mehrere kleine Siedlungen gehören. Aus Marratxi kommen die berühmten &#8220;Siurells&#8221;, die typischen Tongefässe aus Keramik. In Santa María gibt es den ersten Stopp mit Wasser, Erfrischungen und Früchten. 15 Kilometer sind hier bereits geschafft. An den östlichen Ausläufern des Tramuntana-Gebirges geht es nun durch die fruchtbare Landschaft der Region Es Raiguer bis zum kleinen Weinort Consell, um nach 22 Kilometern Binissalem zu erreichen, den Hauptort des mallorquinischen Weinanbaus.
</p>
<p>
Über Biniamar führt der Weg nach Selva, wo es wiederum Erfrischungen, Kaffee, Milch und Früchte zur Stärkung gibt. Mittlerweile ist man inmitten der Berglandschaft des Tramuntanagebirges angekommen, was insbesondere bei Caimari zu spüren ist. Hier hat man bereits 36 Kilometer zurückgelegt und es gibt eine weitere Stärkung, ehe es in der Dämmerung die Serpentinen hinauf geht &#8211; entlang der Terrassenlandschaft mit zahlreichen Oliven- und Mandelbäumen.
</p>
<p>
Zweifelsohne ist dies der anstrengendste, aber auch schönste Teil der Wanderung, erwartet die Wallfahrer doch der Sonnenaufgang über der Sierra, der nach vielen Stunden nicht nur den neuen Tag, sondern vor allem auch das nahe Ziel des Weges ankündigt &#8211; das Kloster Lluc, wo die Schutzpatronin mit Blumen reich beschenkt wird.
</p>
<p><i>(ecada/Sarina Davis)</i></p>
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		<title>Spanien: Perkussion und Passionsspiele</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 01:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Karwoche in Spanien zählt in jedem Frühjahr zu den wichtigsten Ereignissen. Die Semana Santa wird vielseitig begangen &#8211; vom sonnigen Süden Andalusiens über die mittelalterlichen Städte Aragoniens und Kastiliens bis in den ursprünglichen Norden, wo die Winde und Wellen von Atlantik und Kantabrischem Meer das Leben prägen. 


Während in Sevilla, Granada, Málaga oder Córdoba [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/9873.escartagena_ssanta.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_9873.escartagena_ssanta.jpg' alt='9873.escartagena_ssanta.jpg' /></a><b>Die Karwoche in Spanien zählt in jedem Frühjahr zu den wichtigsten Ereignissen. Die Semana Santa wird vielseitig begangen &#8211; vom sonnigen Süden Andalusiens über die mittelalterlichen Städte Aragoniens und Kastiliens bis in den ursprünglichen Norden, wo die Winde und Wellen von Atlantik und Kantabrischem Meer das Leben prägen. </b><br />
<span id="more-16"></span></p>
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Während in Sevilla, Granada, Málaga oder Córdoba im Süden die Laute der flamenco-ähnlichen Saeta erklingen und zahlreiche Prozessionen die Szene bestimmen, versinken Kastilien und Aragonien für eine Woche im Trommelrausch. Und im baskischen Balmaseda im Norden bereitet sich ein ganzer Ort auf die Darstellung der Passion Christi vor. Am Gründonnerstag und Karfreitag strömen Tausende hierher, um das Spiel der Laienschauspieler zwischen den Fassaden der alten Herrenhäuser, Kirchen und mittelalterlichen Brücken der 800 Jahre alten Stadt mitzuerleben. </p>
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Wahrzeichen des kleinen Städtchens ist bis heute die romantische mittelalterliche Brücke mit ihrem charakteristischen Turm über dem Fluss Cadagua. Das alljährliche Passionsspiel hat seine Anfänge im 19. Jahrhundert, die Tradition selbst reicht weitere 400 Jahre zurück. Das Schauspiel wird begleitet von drei Prozessionen, in deren Verlauf prächtige Pasos, Heiligendarstellungen, durch die Stadt getragen werden. Besonders beeindruckend: die &#8220;Prozession der Stille&#8221; in der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag, zum Platz der Begräbnisstätte. </p>
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Ganz anders sieht es in Aragonien aus. Während in Balmaseda absolutes Schweigen herrscht, ertönen die Trommeln in den Städten und Dörfern dieser Autonomieregion in einem beispiellosen Crescendo. In der Hauptstadt Zaragoza werden mehr als 50 Prozessionen vom ausdauernden Rhythmus der Trommler begleitet. Schon Wochen vor Ostern hört man die Trommeln in den Gassen der Altstadt widerhallen, wenn die Mitglieder der Bruderschaften für das jährliche Ereignis proben. </p>
<p>
Punkt 12 Uhr am Karfreitag setzt in Calanda mit dem ersten Glockenklang der Kirche ein unbeschreiblicher Trommelwirbel ein: &#8220;Romper la hora&#8221; &#8211; &#8220;die Stunde zerschlagen&#8221;. Nach zwei Stunden pausenloser Perkussion setzt sich vom Hauptplatz aus eine Prozession in Bewegung mit weit mehr als Tausend Gläubigen, verkleidet als römische Soldaten und Hunderten von Trommlern in violetten Büßerhemden, Kindern und Erwachsenen.
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In Kastilien La Mancha findet eine der seltsamsten Prozessionen des Landes statt. &#8220;Las Turbas&#8221;, der Umzug der Aufgebrachten, startet in der Morgendämmerung des Karfreitags in Cuenca. Eine Prozession der Emotionen, in deren Verlauf Jesus beweint und beschimpft wird, so wie es auf dem wirklichen Weg zur Kreuzigung wohl geschehen sein mag.
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Ebenso sehenswert: Die Passionsspiele in Oliva de la Frontera. In dem kleinen Ort der Provinz Badajoz in der Extremadura, dem äußersten Westen Spaniens, stellen rund 300 Laienschauspieler seit mehr als 20 Jahren alljährlich die Passion Christi dar. Bei der Tamborada von Hellin in der Provinz Albacete versammeln sich am Gründonnerstag über 20.000 Trommler in ihren schwarzen Tuniken mit roten Tüchern und spielen die ganze Nacht hindurch bis zum Mittag des Karfreitags. </p>
<p><i>(ecada/Alexander Bagnioli)</i></p>
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		<title>Spanien: Die Heilige Stadt der Iberer</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 01:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nordwestlich von Murcia liegt Caravaca de la Cruz &#8211; nach Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela und Santo Toribio de Liébana die fünfte Heilige Stadt der Welt. Im Februar 1998 hatte der Vatikan Caravaca die Ehre erwiesen, ab dem Jahr 2003 &#8220;in perpetuum&#8221; alle sieben Jahre das &#8220;Heilige Jahr&#8221; zu feiern. 


Der Ursprung von Caravaca als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/7154.spanien_murcia.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_7154.spanien_murcia.jpg' alt='7154.spanien_murcia.jpg' /></a><b>Nordwestlich von Murcia liegt Caravaca de la Cruz &#8211; nach Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela und Santo Toribio de Liébana die fünfte Heilige Stadt der Welt. Im Februar 1998 hatte der Vatikan Caravaca die Ehre erwiesen, ab dem Jahr 2003 &#8220;in perpetuum&#8221; alle sieben Jahre das &#8220;Heilige Jahr&#8221; zu feiern. </b><br />
<span id="more-15"></span></p>
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Der Ursprung von Caravaca als Heilige Stadt geht auf das 13. Jahrhundert zurück, als im Jahr 1232 ein &#8220;Lignum Crucis&#8221;, ein Holzstück des Kreuzes, an dem Jesus starb, aus dem Orient nach Caravaca gelangte. Sie gehörte dem ersten Bischof von Jerusalem, Robert von Jerusalem, der die Stadt in Palästina im ersten Kreuzzug erobert hatte. 130 Jahre später brachte ein Nachfolgerbischof von Robert von Jerusalem das Holzstück nach Caravaca. Die Reliquie wird in einem doppelarmigen Brustkreuz aufbewahrt, das den Namen &#8220;Vera Cruz&#8221;, &#8220;Wahres Kreuz&#8221;, trägt, um es von den vielen &#8220;falschen&#8221; Reliquien zu unterscheiden, die in der Zeit der Pilgerfahrten in Hülle und Fülle auftauchten. </p>
<p>
Der militärische &#8220;Tempel-Orden&#8221;, der mit Jaime I. nach Murcia kam, war der erste Orden, der diese mittelalterliche Reliquie, die in der Burg von Caravaca aufbewahrt wurde, 1265 vor den Angriffen der Mauren verteidigte. Der Legende nach gelangte das Kreuz durch ein Wunder in die Burg: Am 3. Mai 1232 bat der almohadische Herrscher von Caravacas, Abu-Zeit, seinen Gefangenen Chirinos, einen christlichen Priester, ihm zu zeigen, was die Heilige Messe wäre. Der Priester begann mit seinen Vorbereitungen, hörte aber nach kurzer Zeit auf, da ihm das Symbol des Heiligen Kreuzes fehlte. In diesem Moment erschienen zwei Engel, die das &#8220;lignum crucis&#8221; auf den Altar legten. Angesichts dieser wunderbaren Erscheinung lieben sich der Sayid und sein Hof taufen und konvertierten zum Christentum. </p>
<p>
Nachdem 1492 die Rückeroberung abgeschlossen war, erreichte die Nachricht über die Existenz des Kreuzes weite Verbreitung. Die größte Bedeutung erlangte das Kreuz während des Goldenen Zeitalters im 16. und 17. Jahrhundert. Der Heilige Johannes vom Kreuz und die Heilige Teresa gründeten Kloster in Caravaca. Zahlreiche Jesuiten und Franziskaner lieben sich in der Stadt nieder. Gleichzeitig verbreiteten Kirchen- und Militärangehörige die Nachricht über das Vera Cruz auf ihren Missionsfahrten in Südamerika, Europa und den Philippinen. </p>
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Der Glaube an die Heilige Reliquie brachte zahlreiche Pilgerströme zum Sanktuarium der Burg von Caravaca, was verschiedene Päpste im Lauf der Jahrhunderte veranlasste,  Dispens, vollkommene Sündenablässe und Jubiläumsablässe zu gewähren. Papst Johannes Paul II erklärte das Jahr 1981 anlässlich der 750-Jahrfeier zur Erscheinung des Kreuzes in Caravaca zum Jubeljahr. </p>
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Besonders interessant ist das Sanktuarium des Alcázar de la Santísima Vera Cruz. Innerhalb der Mauern des Castillo, das sich im Besitz der Tempelritter und des Orden von Santiago befand, steht auch die Kirche Sta. Cruz. Sie wurde im Herrero-Stil erbaut. Besonderes Glanzstück ist die rote Marmorfassade, wie sie auch bei vielen iberoamerikanischen Kirchen zu finden ist. Weitere sehenswerte Bauwerke der Stadt mit ihren rund 22.000 Einwohnern sind die Kirchen El Slavador, La Soledad Und La Purísima Concepción sowie die Klöster Santa Clara und San José. Eine besonders gute Gelegenheit Caravaca zu besuchen, bietet sich bei den Maifeiern zwischen dem 1. und 5. Mai, die mit verschiedenen Umzügen und nachgespielten Schlachten an die Kämpfe zwischen den Mauren und den Tempelrittern erinnern. </p>
<p><i>(ecada/Alexander Bagnioli)</i></p>
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		<title>Mallorca: Alles handgemacht</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 01:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutschen liebste Urlaubsinsel ist ein Eiland mit gro&#946;er Handwerks- und Kunsthandwerkstradition. Das Spektrum reicht von Lederwaren über Keramiken und Glaskunst bis zu traditionellen Stickereien.


Von gro&#946;er Bedeutung ist das Schuh- und Lederhandwerk, das besonders in Inca und in der Region des Raiguer zu finden ist. Die Schuhmacherzünfte sind die ältesten auf Mallorca und gehen zurück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/10116.mallorca_siurell.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_10116.mallorca_siurell.jpg' alt='10116.mallorca_siurell.jpg' /></a><b>Der Deutschen liebste Urlaubsinsel ist ein Eiland mit gro&#946;er Handwerks- und Kunsthandwerkstradition. Das Spektrum reicht von Lederwaren über Keramiken und Glaskunst bis zu traditionellen Stickereien.</b><br />
<span id="more-14"></span></p>
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Von gro&#946;er Bedeutung ist das Schuh- und Lederhandwerk, das besonders in Inca und in der Region des Raiguer zu finden ist. Die Schuhmacherzünfte sind die ältesten auf Mallorca und gehen zurück bis zur katalanischen Eroberung der Insel im 13. Jahrhundert. Besonders bekannt ist die Marke &#8220;Camper&#8221;, die in direkter Nachfolge von Antoni Flux? steht, einem Schumachermeister, der 1877 nach England ging, um die neuesten Techniken der industriellen Produktion kennen zu lernen. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt führte er gemeinsam mit anderen Handwerkern die ersten Maschinen zur Schuhproduktion ein. Die Fabrik kann man in Inca, Can Matzari, besichtigen.
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Eine Besonderheit im Raiguer ist die Ortschaft Lloseta, da sich mehrere der dort ansässigen Firmen auf die Produktion von Berg- und Wanderschuhen spezialisiert haben. Campanet ist die Wiege der Produktion von bequemen Ledersandalen, den Alpargatas Mallorquinas. Dieses Handwerk entstand nach dem Muster ostspanischer Vorbilder.
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Obra de llatra nennt man das Handwerk, bei dem die Zwergpalme als Material verwendet wird. Der Verarbeitungsprozess beginnt mit dem Sammeln der Palmenzweige im Juli. Danach werden sie in der Sonne ausgebreitet, bis sie ihre charakteristische weiße Farbe erlangt haben. Einmal getrocknet, trennt man sie in feinere Stränge und flicht sie zu Körben, Hüten, Rücksäcken oder Taschen. Im Ethnologischen Museum von Art? werden die verschiedensten Werkzeuge ausgestellt, die die im Llevant arbeitenden Palmenflechter noch heute benutzen. In Capdepera findet Mitte Mai ein mittelalterlicher Markt statt, auf dem man zahlreiche mallorquinische Kunsthandwerksprodukte erwerben kann.
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<p>
Ein besonders charakteristisches Element des Töpferhandwerks, das sich vor allem in Marrataxti und P?rtol entwickelt hat, ist der Siurell. Die handgeformte, wei&#946; bemalte und mit bunten Pinselstrichen verzierte Figur birgt an ihrem Boden eine Pfeife. In den Oyereis genannten Werkstätten werden auch Tontöpfe, Pfannen, Teller und Weinkrüge gefertigt. Bei einem Besuch der Kunsthandwerksmesse Fira des Fang de Marratxi zwischen Ende Februar und März kann man den Töpfern bei der Arbeit zuschauen und ihre unterschiedlichen Arbeiten kennen lernen.
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Zart und transparent leuchten die Glaswaren der mallorquiner Glasbläser. Ihre Kunst lässt sich bis in das zweite Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Damals wurde das flüssige Glas in Sand- oder Tonformen gegossen. Heute kann man bei Algaida in den Vidreries Gordiola und dem angeschlossenen Museum alle Arten von dekorativem Glas betrachten.
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Die volkstümlichen Stoffe Roba de llengües, mit denen Stühle, Sessel und Kissen überzogen werden, sind ein weiteres beliebtes Mitbringsel. Zu ihrer Herstellung wird weiße Baumwolle aufgezogen, die Stück für Stück nach dem gewählten Muster gefärbt wird und somit auf Vorder- und Rückseite ein identisches Muster aufweist. Im Museu Marti Vicenc in Pollenca erfährt man nicht nur Interessantes über Herstellung und Verarbeitung, hier werden auch heute noch die Stoffe gefertigt.
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<p><i>(ecada/Jan Noy)</i></p>
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		<title>Teneriffa: Zwölf Monate Saison</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 01:10:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren-Archipels &#8211; und kennt nur eine Saison. Im Sommer wird es heiß, wenn der Scirocco weht, im Winter frisch &#8211; dennoch liegt die Durchschnittstemperatur auch im Winter bei 18 Grad. 


Dabei zeigt sich die Insel zwiegespalten: Im Norden regnet es häufig, entsprechend üppig die Vegetation, im Süden scheint das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/9554.tene-1.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_9554.tene-1.jpg' alt='9554.tene-1.jpg' /></a><a class='thickbox' href='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/9556.tene-2.jpg'><img class='ngg-singlepic ngg-left' src='http://reise.ecada.de/wp-content/gallery/reise/thumbs/thumbs_9556.tene-2.jpg' alt='9556.tene-2.jpg' /></a><b>Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren-Archipels &#8211; und kennt nur eine Saison. Im Sommer wird es heiß, wenn der Scirocco weht, im Winter frisch &#8211; dennoch liegt die Durchschnittstemperatur auch im Winter bei 18 Grad. </b><br />
<span id="more-13"></span></p>
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Dabei zeigt sich die Insel zwiegespalten: Im Norden regnet es häufig, entsprechend üppig die Vegetation, im Süden scheint das ganze Jahr die Sonne. Im Norden wachsen hervorragende Reben auf Vulkanboden und die sagenumwobenen Drachenbäume recken sich in den Himmel. Hier wachsen Bananen, die dort von den Portugiesen zuerst im 15. Jahrhundert angebaut wurden. Entsprechend lecker eine der Spezialitäten der Insel: Honigbananen.
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Im Norden finden sich wenige Touristen, schade eigentlich. Denn lebendige Wochenmärkte, malerische Orte und dichte Lorbeerwälder im Nordosten lohnen  einen Besuch. Doch die üppige Vegetation des Nordens hat ihren Preis in häufigen Niederschlägen. Umso bevölkerter sind der Süden und Südwesten Teneriffas. Lange Strände mit schönen Hotels,  Flaniermeilen, Einkaufszentren und alles, was modernen Tourismus ausmacht: Hier tobt das pralle Leben. Doch selbst inmitten des Trubels finden sich immer wieder einsame Buchten, die zum entspannt Baden und Sonnen einladen.
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Inmitten der Insel thront mit dem Pico del Teide Teneriffas majestätisches Wahrzeichen. Mit 3718 Metern ist er der höchste Berg Spaniens. Der Vulkan hat die Landschaft geprägt, seine Spuren in der Inseloberfläche hinterlassen und bietet einer bizarren Pflanzen- und Tierwelt Nahrung und Heimat. Viele Sagen ranken sich um den Pico del Teide. Die Ureinwohner der Insel mieden ihn, für sie galt er als höllischer Sitz der grausamen Gottheit Guayota. Seit 1954 gibt es den &#8220;Parque Nacional del Teide&#8221; rund um den imposanten Vulkan.
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Dennoch sind wegen der riesigen Besucherströme manche Pflanzen bedroht. Noch gilt das Reservoir als eines der vielfältigsten und spektakulärsten Pflanzenreichtümer der Welt. Mittlerweile wurden zahlreiche Wege markiert, das Verlassen der Wege ist streng verboten. Tipp für einen Besuch: meiden sie die Mittagszeit, denn dann ist der Ansturm am größten. Besonders reizvoll ist es, an einer der organisierten Wanderungen im Park teilzunehmen, es gibt auch geführte Touren auf den Gipfel des Vulkans.
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<p>
Ein ganz anderes Naturerlebnis bietet der Tierpark auf Teneriffa, vor 30 Jahren von einem Deutschen eröffnet. Mittlerweile zählt der Loro Parque zu den größten und schönsten Tierparks der Welt. Trotz Seelöwen, Gorillas, Haien und Pinguinen: Die Attraktion sind nach wie vor die Papageien, für die der Park ursprünglich geschaffen worden war. Mit rund 300 Arten und Unterarten gibt es hier die größte Vielfalt der Schnabeltiere weltweit.
</p>
<p><i>(ecada/Peter Hemke)</i></p>
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